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Mittwoch, 6. Januar 2010

Es kann nur eine geben:

www.wort-taten.de/com
Jetzt online ... blablabla ...
Happy new year ;)

Montag, 21. Dezember 2009

Lahn-Leichen 4 Teens

Böse | Gute | Kinder

Lahn-Leichen "Teens"

Du bist zwischen 12 und 17 Jahren, hast tolle „kriminelle“ Ideen und schreibst gerne? Dann mach mit und schreibe einen Kinder-/Jugend-Krimi für das Buch „Lahn-Leichen Teens“. Oder schlage die Entwicklung eines Kurzkrimis als Klassenprojekt vor und erarbeitet gemeinsam eine kriminelle Story, in der:

• Kinder und Jugendliche die Hauptrolle spielen
• eine kriminelle Handlung geschieht und aufgeklärt wird
• clevere, junge Detektive Fälle lösen und die
• in deiner näheren Umgebung spielt (Mittelhessen, hessisches Hinterland, an der Lahn)

Neben dem Krimi wünsche ich mir, dass du mir folgende Fragen beantwortest (kopiere sie einfach hier heraus in ein Text-Dokument auf deinem Computer, beantworte sie und drucke sie später mit aus):

• Ist der Fall aus deinem Krimi so oder ähnlich schon mal irgendwo passiert?
• Welcher tatsächlich geschehene Kriminalfall Vergangenheit ist für dich der schlimmste und warum? (Lass dir ruhig von deinen Eltern helfen)
• Wie würdest DU einen solchen Täter bestrafen wollen?
• Nenne mir drei Gründe, warum Verbrechen sich nicht lohnt.
• Denkst du, kleine Ladendiebstähle oder Vandalismus sind schon kriminell? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht?
• Was bedeutet für dich das Wort „Gerechtigkeit“?
• Würdest du eine kriminelle Tat decken, wenn ein Freund sie begangen hat – um ihn zu schützen?
• Was denkst du, warum Jugendliche auf die „schiefe Bahn“ geraten?

Die besten Krimis nebst einer Auswertung der Fragen werden im Herbst/Winter 2010 in der Anthologie "Lahn-Leichen Teens" abgedruckt und natürlich erhältst du auch ein Buchexemplar mit deiner Geschichte, bzw. als Gruppe/Klasse auch mehr Bücher.

Teilnahmebedingungen.

Der Krimi ist zwischen 10 und 20 Seiten stark.

Mit deiner/eurerTeilnahme erklärst du/ihr, dass du/ihr dir/euch die Geschichte wirklich selbst ausgedacht und aufgeschrieben hast/habt. Geschichten von anderen einzuschicken, das ist verboten!

Lege deiner Geschichte die beantworteten Fragen und eine Einverständniserklärung deiner Eltern bei, in der Mutter oder Vater formlos bestätigen, dass sie von deiner Teilnahme beim Krimi-Wettbewerb wissen und damit einverstanden sind, dass dein Krimi in den Lahn-Leichen-Teens veröffentlicht werden darf.

Vergiss nicht deine vollständige Anschrift und eine E-Mail-Adresse anzugeben, sonst kann ich dich nicht erreichen.

Druck deinen Krimi, die beantworteten Fragen und die Einverständniserklärung aus und schicke alles bis zum 31. Juli 2010 per Post an:

Sabine Dreyer
Wort | Taten
Am Kirschenrain 3
35216 Biedenkopf

Für den besten Kurzkrimi gibt es ein Handy im Wert von 200 Euro zu gewinnen. Sollte der beste Kurzkrimi Ergebnis eines Gruppen-/Klassenprojekt sein, erhaltet ihr die 200 Euro.

Lahn-Leichen 3 Halloween

Die Lahn-Leichen gehen in die dritte und vierte Runde:

Lahn-Leichen | Halloween

Für den dritten Band der „Lahn-Leichen“ können ab sofort Kurzkrimis zum Thema Halloween inklusive saisonalen Rezepten eingereicht werden.
Die "Lahn-Leichen Halloween" werden, wie die Weihnachtsleichen, ein Rezepteregister bekommen.
Die Krimis sind natürlich wieder regional angesiedelt, wozu die Region Mittelhessen, das hessische Hinterland und die Lahn allgemein gehören.
Beiträge, in denen nicht eindeutig die Region eine Rolle spielt, können nicht berücksichtigt werden.

Umfang mindestens 10, maximal 20 Normseiten (sprich: 1800 Zeichen inkl. Leerzeichen/Seite = eine Normseite) bzw. zwischen 18.000 und 36.000 Gesamtzeichen inkl. Leerzeichen je Story.
Mit seiner Teilnahme erklärt der Autor, die Rechte an der Geschichte zu besitzen.

Jeder Autor darf maximal zwei Krimis nebst Rezepten einreichen.
Einsendeschluss für die Halloween-Leichen ist der 31. Juni 2010.

Preise können diesmal leider nicht ausgeschrieben werden, stattdessen erhält jeder abgedruckte Autor 5 Buchexemplare. Mal sehen, was sich im Laufe der nächsten Wochen/Monate noch herausholen lässt. Vielleicht gibt es nette Überraschungen dank Sponsoren, die aufspringen :)

Einsendungen bitte dieses Mal ausschließlich als ausgedruckte Kopien und per Post an:

Sabine Dreyer
Wort | Taten
Am Kirschenrain 3
35216 Biedenkopf

Sonntag, 13. Dezember 2009

Wir sind Krimi - Danke!

Am Abend des 11. Dezembers ab 20:30 Uhr wurden die Weihnachts-Lahn-Leichen im Café Lifetime in Biedenkopf in einem sehr schönen Rahmen präsentiert.
Ich bin jetzt noch ganz gerührt ob des gelungenen Events, das der Autor Joachim Hesse in die Wege geleitet hat, der aus seinem Krimi "Weihnachten ohne Tante Anna" las. (Joachim ist übrigens Autor des Buchs Kleinstadtkrach.)
Nicht nur, dass er eine sehr schöne Lokalität aufgetan hat und das Café auch insgesamt voll war, es war alles so stimmig und stimmungsvoll, dass mein kleines Herz laut trommelte ich vor Stolz fast aus der Hose platze.

Dank Eike Schniebs, dem Autor von "Raupen-Manne" aus den Lahn-Leichen, der als musikalische Begleitung Carsten Wenzel und Alexander Ott mitbrachte, erlebten wir eine fröhlich-spannende und Song-begleitete Lesung, wie ich sie mir schöner nicht hätte ausmalen können. Eike tourt regelmäßig mit den Musikern und setzt damit eine tolle Idee - Musik und Literatur - um, in der sich beides hervorragend ergänzt.

Heinz Plößer, den ich leider mangels Unauffindbarkeit im Netz nicht verlinken kann, las aus seinem Krimi "All die Jahre wieder" - souverän und so temperamentvoll anzuhören, dass es schon eine Freude war, ihn dort stehen zu sehen, ganz wie im Sommer in der Blackbox.

Die reizende Ulla Wraneschitz versorgte die Anwesenden mit Aglajas Würzwein, es wurden Plätzchen und Näpfchen aus dem Rezepteregister der Lahn-Leichen herumgereicht. Ulla las aus ihrem Krimi "Hexenholz" und hatte zur bildlichen Darstellung der verschiedenen Perspektiven Polizeimütze, einen leuchtenden Stern und eine Camera dabei. Ihr Krimi endet mit einer umgetexteten Version von "Stille Nacht, heilige Nacht" und wurde - natürlich - musikalisch interpretiert.



Natürlich durfte auch "Last Chrismas" am Ende nicht fehlen :-)



(Bitte zum Vergebung für die nicht so tolle Qualität des Videos in Ton und Bild, das wurde mit einer einfachen Digi-Camara aufgenommen)

Mehr, als mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, kann ich im Augenblick nicht, noch völlig von den Socken, was meine Autoren hier geleistet haben.

Schade für all jene, die nicht anwesend sein konnten. Es ist ja auch eine undankbare Zeit für weitere Fahrten und damit verständlich. Von hier aus gute Besserung an den Autor Michael Schmidt, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mitlesen konnte.
Aber wir sind ja noch nicht am Ende, denn in Kürze geht es weiter mit den Lahn-Leichen.
Auch 2010 sind zwei Bücher geplant - einmal Thema Halloween, zum anderen wünsche ich mir fürs nächste Jahr die Lahn-Leichen-Teenager ins Boot. Doch dazu separat und in Kürze mehr.

Abschließend noch ein paar Bilder und natürlich den Bericht vom Hinterländer Anzeiger, für den ich Erich Frankenberg herzlich danke.

Alle
Eike
Heinz1
Joachim
Ulla1
Musik
HA-Dez

Danke

Dienstag, 17. November 2009

Tata - Bücher sind da

Keine Zeit, um Bilder von den Millionen Büchern zu machen, die gestern gekommen sind und zwischen denen ich gerade hocke, um sie zu verpacken und wegzuschicken.

Man merke sich bitte als absolut bestes Weihnachtsgeschenk für Krimi- und Rezeptfreaks vor:

Lahn-Leichen /Stille Nacht - Blutige Nacht
Amazon und Co. hängen noch hinterher. Wer jetzt schon will - ich hab noch welche auf Halte.
info ät wort-taten.com


Vorne-Cover-Kerze2

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Lahn-Leichen 2

So wird 's also aussehen:

Vorne-Cover-Kerze2

Glückwunsch den drei "Abräumern" :)

Janka Schnell und „Lahntröpfchen“ - Netbook
Heinz Plößer und „All die Jahre wieder“ – 250 Euro
Michael Schmidt und „Das verschwundene Backrezept“ – 100 Euro

Sonntag, 4. Oktober 2009

Lahn-Leichen 2, Glückwunsch

An:
Angelika Lotz: Roter Schnee
Ariana Rüssler: Sheepyhollow
Barbara Schilling: Lahn-Anschlag
Britta Beimert: Der Teufelshund
Diana Müller: Überschwemmungsgebiet
Doris Preusche: Tiefgefroren
Eike Schniebs: Raupen-Manne
Heinz Plößer: All die Jahre wieder / Sprich nicht von Scheidung an Nikolaus
Ingeborg Guba: Frieden auf Erden
Janka Schnell: Lahntröpfchen
Joachim Hesse: Weihnachten ohne Tante Anna
Mara Raabe: Leise rieselt der Schnee
Michael Schmidt: Das verschwundene Backrezept / Weihnachten 1943 / Wenn der Niko 3x klingelt
Monique Keens: Geschenkte Rache
Regina Appel: Geschmackvoll zubereitet
Ulla Wraneschitz: Hexenholz

Das wird ein tolles Buch mit tollen Rezepten. Ich habe schon überlegt, sie alle mal auf Probe zu backen und das Buch zu bebildern, aber dazu fehlt mir leider die Zeit.

Ob ich mal meine Autoren frage ...?

Samstag, 5. September 2009

Lahn-Leichen / Tag X

Gestern war es also soweit, ab 18.00 Uhr standen wir in der Blackbox auf dem Marktplatz in Biedenkopf und neun Autoren lasen aus den Lahn-Leichen. Ich bin jetzt noch ganz entzückt, wie super sie das allesamt gemacht haben, waren doch einige darunter, die gestern ihre erste Lesung vor vollem Haus bestritten haben. Und das Haus - bzw. die Blackbox - war voll. Zwischendurch zählte ich trotz Sauwetter über 30 Anwesende, womit die Sitzgarnituren komplett ausgelastet waren.

Volle-Huette-1
Volle-Huette-2

Das Wetter war, wie gesagt, mistig, wir erlebten einen mächtigen Regenguss in Bild und Ton, aber gegen die festen Stimmen der AutorInnen kam auch er nicht an.

Gleich ein paar Bilder, die mir leider nicht so toll gelungen sind. Ich schiebs mal auf meine Kamera und das besch... Licht in der Blackbox, die von einem transparent-schwarzen Gewebe umgeben war. Nicht unsexy, aber für meine Foto-Laien-Ausstattung eher doof, zumal das schnell improvisierte Licht der Strahler, weils wetterbedingt plötzlich stockduster innen wurde, ein bisschen arg grell leuchtete.

Aber - tolle Sache, tolle Menschen, tolle knapp zwei Stunden, Wetter hin oder her. Ich bin noch immer ganz rührselig.

Bevor wir an der Reihe waren, wanderten seltsame, aber bekannte Gestalten über den Marktplatz und um die Blackbox herum. Literarische Figuren, wie man unschwer erkennen konnte, die von einer regionalen Theatergruppe dargestellt wurden (ich habe leider vergessen, wie sie heißen). Das Ganze war gekoppelt an ein Gewinnspiel, in dem es drei der Figuren zu erraten galt. Sind sie nicht klasse?

Det-1
Det-2

Dann waren die Lahn-Leichen am Zug.

Thomas Riedl aus Wallau a.d. Lahn machte den Anfang und las aus dem Krimiwettbewerbs-Sieger "Ländliche Idylle". Man spürte mit jedem Wort, wie gerne er liest, und er hat das super gemacht. Thomas hat übrigens ein eigenes Buch im vergangenen Jahr herausgebracht: <b>Die 5. Fahrt. Unbedingt kaufen und lesen.

Thomas

Ihm folgte Ulla Wraneschitz mit ihrem Krimi "Abgetaucht". Sie ist nicht nur die Bildspenderin für das Lahn-Leichen-Cover, sie hatte auch für die verschiedenen Perspektiven ihrer Story Utensilien mit am Pult: Eine Polizeimütze für den Kommissar, eine Flosse für den Mörder und eine Sonnenblume für die Schöne. (Die steht jetzt in einer Vase in meiner Küche, danke ;))

Ulla

Heinz Plößer löste ab. Der in Frankfurt lebende Autor ist in den Lahn-Leichen mit zwei Kurzkrimis vertreten und las aus "Aprilscherz". Ich hatte meine helle Freude daran, ihm zuzuschauen, wie er dort so lässig mit Hut und ganz wie ein Vollblutschriftsteller stand und präsentierte.

Heinz

Die schöne Doris Preusche kam anschließend nach vorne und las aus ihrem Krimi "Fliegenfischer". Absolut souverän, und als würde sie den lieben langen Tag nichts anderes machen, trug sie vor und hatte sichtlich Spaß dabei. Doris ist übrigens - so wie ich - eine Mörderische Schwester.

Doris

Und auch Janka Schnell ist eine Mörderische Schwester (die übrigens mit Kurt Siewers auf dem Sofa saß), die nun kam, im Gepäck einen Ritterhelm, und aus ihrem Kurzkrimi "Ritterspiele" vorlas.
Von der Mutter des Elektrischen Beichtstuhls hätte man natürlich auch nichts anderes erwartet, als dass sie darüber berichtet, wie man unliebsame Zeitgenossen charmant loswird. Obwohl - verraten hat sie's nicht komplett ;)

Janka

Frau Dr. Ingeborg Guba folgte auf dem Fuße. Wir beide kennen uns schon von einer gemeinsamen Lesung aus dem Jahr 05 in Marburg und ich wusste um ihr Talent, Lesungen szenisch zu gestalten. So auch gestern, während sie - ohne Mikro - aus "Projekt Rotkäppchen" vortrug. Am Ende durften Thomas Riedl und ich je ein Glas Tomatensaft - wahlweise mit Pfeffer oder Gift gewürzt - genießen. Ich lebe noch, und wie geht's dir, Thomas?

Guba1
Guba2

Anschließend betrat Regina Appel das Rampenlicht und las professionell lässig aus ihrem Kurzkrimi "Walfänger" vor. Regina kommt aus Gießen und hat dort übrigens die "Crime Time" und die Buchhandlung "Miss Marple´s" im Auge. Wie wir sehen - wir Hinterländer sind doch nicht so weit weg vom Schuss. Sie überreichte mir am Ende ein süßes Geschenk, das jetzt auf meinem Schreibstisch steht. Ein Frühstücksbrettchen mit einer messerscharfen Braut - total passend, wie ich finde ;) Vielen vielen Dank noch mal dafür.

skfAF9F
Regina

Danach hörten wir aus "Tod unterm Steilhang" von Diana Müller, die fast um die Ecke wohnt (Kleingladenbach) und neben Krimis eine Leidenschaft fürs Gärtnern hat. Sie ist eine ganz Aufmerksame, die mich gerade darauf stieß, dass mir ein peinlicher Fehler im Blog unterlaufen ist. Ganz lieben Dank dafür :)

Diana

Zuletzt las Michael Schmidt aus Dautphe aus seinem Kurzkrimi "Eisenköpfe". Sehr souverän, so dass ich jetzt noch staune, denn der Krimi ist seine erste Veröffentlichung, und wenn er mir nicht verschwiegen hat, dass er anderweitig ständig vor Publikum liest, dann hat er sein Debüt mir Bravour über die Bühne gebracht. Nur gut, dass er nicht - wie er so freundlich anbot - zugunsten anderer zurückstecken musste, es wäre sehr schade gewesen.

Michael

Dann war's zu Ende, die Autoren brachen auf. Ich packte hastig alles ein, ein paar Worte noch hier und da gewechselt, Hände geschüttelt, mich bedankt und wie unter Drogen ob der tagelangen Aufregung, die ich mich völlig im Griff hatte, und stürzte dann noch in die Tiefgarage der Sparkasse, um einen Teil der Polizei-Poeten mitzubekommen, die ja schon einige Bücher herausgebracht haben.
Ich muss gestehen, dass mich die Lesung von Volker Uhl ziemlich bestürzt hat. So aus dem ganzen Stress des Krimis kommend, besudelt mit fiktivem Blut und Pseudo-Gewalten ... hiernach in die Realität des Polizeialltags zu tauchen ... das war schon hart. Sonst bin ich nicht so ein Weichei, aber nach einer Stunde musste ich heim. Abschalten.
Umso mehr jedem die Bücher ans Herz legen.

Und jetzt: Wochenende ;)

Sonntag, 30. August 2009

Prominenz im Hinterland

Der 28. August ist vorbei, und mit ihm der Kurzbesuch von Marie Theres Kroetz Relin, die bis gestern in Biedenkopf war.
Ab 15.00 Uhr hielt sie den Workshop für Kids von 3-9 Jahren mit ihrem Ausmalbuch Der kleine Dichter unter dem Motto "Malen-Denken-Dichten". Anstatt in der angekündigten Rathauspassage oder später im Hinterteil eines Marktplatz-ansässigen Restaurants wurde die Veranstaltung kurzerhand in die Sonne an den "Stadtstrand" verlegt. Und während sie sich mit den Kids einfach in den Sand hockte, wurde das Geschehen von dem charmant-witzigen italienischen Pianisten Alessandro Qurattrini mit der Quetsche (Ziehharmonika) untermalt.

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Parallel lief gleich gegenüber im alten Deutsche-Bank-Gebäude der Workshop mit Dirk Steinhöfel "Wie ein Kinderbuch entsteht". Dirk ist übrigens der "kleine" Bruder von Andreas Steinhöfel, dem ziemlich erfolgreichen Kinderbuchautor und Übersetzer ganz vieler Bücher.
Die beiden sind echte Liebchen, mit denen ich anschließend und gemeinsam mit SohnD und einer alten Freundin noch bis 18.00 Uhr noch in der Eisdiele gehockt und ordentlich Spaß gehabt habe, während sich meine Starguests im Parkhotel entsandet haben.
Leider habe ich von den beiden Regio-Stars keine Bilder, da ich nicht auf beiden Veranstaltungen gleichzeitig teilnehmen konnte und während meiner Stipvisiten bei den Steinhöfels einfach nicht dran gedacht habe, die Cam zu zücken, auch, weil es während des WSs ziemlich leise zuging und ich nicht mit Blitz und Klack stören wollte.

Anschließend ging es mit SohnD und alter Freundin wieder ins ehemalige Deutsche-Bank-Gebäude, denn Marie Theres und Alessandro waren ja nicht nur nach Biedenkopf gekommen, um mit Sandkrümeln wieder heimzufahren. Es gab natürlich auch noch eine Lesung aus dem Bestseller Wie Frauen ticken, ebenfalls musikalisch begleitet von Alessandro, diesmal auf dem Klavier oder Piano oder wie sich diese Dinger nennen.
Von der nacktfüßigen, sandigen Mama zur Femme fatale.

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Die Lesung war für Biedenköpfer Verhältnisse gut besucht, finde ich. Allerdings war das Publikum einen Tick zu spröde, als habe man Angst, durch ein Lächeln, einen Kommentar oder gar ein lautes Lachen unangenehm aufzufallen. Das, denke ich, ist aber mehr ein regional-mentales Ding, denn meine Umgebungsmenschen - besonders die aus der Kernstadt Biedenkopf - gehen nur alle 7 Jahre während des Grenzgangs so richtig aus sich raus.
Ziemlich stolz bin ich auf meinen Sohneschatz, der mit seinen knapp 16 Jahren der Jüngste und vor allem ein aufmerksamer Zuhörer war, der offensichtlich Spaß daran hatte.

Nach der Lesung machte sich direkt vor dem Gebäude schon die Bühne für den Musical-Songcontest bereit, der anschließend stattfand. Die Prominente dieses Events, Anne Welte, habe ich trotz ihrer physischen Präsenz nicht zu Gesicht bekommen. War nicht schlimm, wir wollten eh abhauen. Nach einem kurzen Umzieh-Umweg im Parkhotel bin ich also mit SohnD, Marie Theres und Alessandro nach Wallau gefahren, wo HerrD uns wunderbar bekocht hat und wir uns bis in die Nacht hinein im FamilieD'schen Wohnzimmer rumgelümmelt und viel gelacht haben, während Alessandro den Merlot überprüft hat, der ja unter anderem auch aus Italien kommt. Und was so ein echter Italiener ist :)

SN153981

Alles in allem ein wunderbar gelungener Tag unter vielen wunderbaren Menschen und mit schönen Highlights.
Jetzt drücke ich mir selbst die Daumen, den kommenden Freitag - 4. September -, an dem ich mit meinen Lahn-Leichen und den beteiligten Autoren als Lese-Highlight auf der Open-Air-Bühne, von der ich gerade schrieb, einen Einsatz habe, mit einem ähnlich zufriedenen Grinsen hinter mich bringen zu können.

Auf auf, kauf!

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